Hipster gibt es überall

Heute zog es uns nach Barranco, einem kleinen und hübschen Stadtteil von Lima, gelegen im Südosten der Stadt. Auch bekannt als „Hipster-Viertel“ ist hier vieles anders als im Zentrum: die Häuser sind flacher und bunt, das Hupen nicht so durchdringend und ein Cappuccino kostet schnell mal soviel wie in der Heimat. Klassische Hipster sind hier übrigens nicht zu sehen, dafür ist der Anteil an Touristen höher und es gibt Straßenmusiker. Barranco ist vor allem bekannt für seine Bar- und Nachtszene, in der Fußgängerzone löst eine Bar die andere ab. Natürlich darf ein Bayerisches Bierhaus nicht fehlen!

Barranco liegt direkt am Meer und dies wollten wir natürlich auch sehen. Doch der Meereszugang blieb uns eine Weile verwehrt, da eine lange Villenfront den privaten Zugang beanspruchte. Ein Fußmarsch lohnte sich jedoch, da es auch einen öffentlichen Strand gibt. Das Meer war sehr schön! Es tümmelten sich Möwen und riesen Pelikane in der Gischt. Ein kleiner Fischmarkt präsentierte uns, was das Meer so hergibt – eine bunte Mischung an Fischen und Meeresfrüchten. Das lud zum Essen ein, doch wir hatten bereits zuvor in Barranco gegessen. Das erste mal Ceviche! Eines der peruanischen Gerichte, auf das die Peruaner (zumindest an der Küste) sehr stolz sind und mit Recht! Serviert wird halbroher Fisch getränkt in Limettensoße, etwas Koriander und einem Batzen roher Zwiebeln. Das sollte man lieber zu Zweit genießen… Versucht es mal! Hier ein Rezept

Nach dem Abstecher ans Meer und Barranco ging es zurück ins Zentrum von Lima. Wir nahmen dafür den öffentlichen Bus, der sich auf seiner eigenen Spur fix über die Straßen schlängelte. Im Gegensatz zur Busspur ist es jedoch im Bus sehr voll und eng, nichts für Berührungsängste.

 

Entschuldigt die etwas schlechte Qualitaet der Bilder. Uns sind die Kamerabilder verlorengegangen.

 





Tipps

Ceviche essen (noch ein anderes Rezept)!