Willkommen in Lima

Hallo ihr lieben Leser 🙂

Nach anstrengenden 24 Stunden Anreise sind wir gestern erfolgreich angekommen. Der erste Eindruck von Lima lässt sich mit den Worten voll, laut und grau sehr gut beschreiben. Nach dem verlassen des Flughafens ist das erste Geräusch ein lautes Hupen und dieses Hupen ist auch jetzt noch zu hören. Der Verkehr ist der pure Wahnsinn, ich/wir legen ja grundsätzlich wenig Wert auf unsere Herkunft, aber es stellen sich einem die Nackenhaare auf, wenn man die Autofahrer hier beobachtet. Grundsätzlich gilt: 1. Polizisten haben mehr zu sagen als Ampeln; 2. Ampeln zählen nur wenn sie einen Vorteil für den Autofahrer darstellen und 3. Wer am Leben bleiben möchte, sollte seine Reflexe und Ur-Instinkte aktivieren. Soviel zu den ersten Eindrücken.

Kommen wir nun zu den weitaus positiveren Erfahrungen. Die Menschen im Hostel sind äußerst herzlich und helfen einem bei allen Belangen, auch das Hostel selber ist ein sehr schöner Ort. Übrigens erbaut von Alexandre Gustave Eiffel, ja dem Architekten des Eiffelturms. Mit ca. 4m hohen Wänden, Stuck und einem Parkettboden lebt es sich hier sehr gut.
Am Donnerstag (21.09.) haben wir, nach einer langen und erholsamen Nacht, auf eigene Faust schon mal den gegenüberliegenden Park und anschließend einen nahe liegenden Supermarkt erkundet. Soweit alles normal. Im Park sind Bäume und Pflanzen und im Supermarkt findet man Waren aller Art. Am Nachmittag/Abend haben wir uns einer kleinen Stadtführung vom Hostel angeschlossen und konnten so die Plätze „San Martin“ und „Plaza de Mayor“ kennenlernen. Wir haben ein Craftbeer genossen, diese verdammten Hipster sind wirklich überall und haben einen viel positiveren Eindruck gewinnen können.

Heute also dem 22.09. haben wir zu erst China-town besucht, es gibt ein China-Town! Voller, lauter als das bisherige treiben auf den Straßen, aber immerhin bunter. Unglaublich viele Geschäfte, also wirklich unglaublich viele Geschäfte. Hinter normalen Fassanden verbergen sich meist riesige Hallen mit vielen Gängen, einige mit mehreren Etagen auf denen Waren verkauft werden. Wir haben den Verdacht das die Händler sich gegenseitig die Waren verkaufen, jedenfalls kann man sich kaum vorstellen das dort genügend Menschen ein- und ausgehen dass sich ein Bauchtaschenladen, ein Laden für Mikrofone- und Fernbedienungen oder mehrere Waagengeschäfte (wohlgemerkt nebeneinander) langfristig rentieren. Diese Stadt ist nichts für zartbesaitete jedenfalls waren wir froh als wir aus dem Trubel heraus und in das Kunstmuseum hinein sind. Endlich etwas Ruhe. Die Dauerausstellung die den Werdegang der Peruanischen Kunst von den Inkas bis in die Moderne zeigt war sehr sehenswert und eine Sonderausstellung zu den Nazca-Linien hat die Erfahrung abgerundet. Hier der Wikipedia-Artikel zu den Nazca-Linien: klick.

Den Abend werden wir im Hostel verbringen, um die letzten Krankheiten auszukurieren.

Leider haben wir einige technische Probleme, deswegen können wir noch keine Bilder anhängen, aber das werden wir zeitnah nachholen. Schaut also wieder vorbei und bis bald.

Richard und Joyce

Tipps

Bucht eure Unterkunft im „Backpackers Hostel 1900“ und besucht das Kunstmuseum „Museo de Arte de Lima“